• Schölß/Zaes: Hinterland.

    Anna Schölß and Marcel Zaes, Winner Kunstschub 2014, Galerie Worb (CH)

    Series of audiovisual objects, named after towns in the Emmental Valley, 2015
    Serie audiovisueller Objekte, benannt nach Ortschaften im Emmental, 2015

    ’Hinterland.’ is a series of object-based, small-scale works. The physical shape of the objects is made up of various surfaces that have been silkprint-treated by Anna Schölß. For the silkprint screens, Schölß assembled a collection of motifs based on both a handmade color print of a vinyl record and the image of a microscope-enlarged vinyl record groove, which – due to the extreme enlargement – reminds of a landscape. Many of the objects concocted in this manner not only appear as visual shapes but also have been equipped with sound modules of various types by Marcel Zaes. The failing sound of a turntable needle that tries to read acrylic instead of vinyl is Zaes’ primary material. This noise is then retranslated to a fragile, soft viola quartet, recorded and then abstracted again. The ‘Hinterland.’ objects thus emit sparse, static sounds of their own. As a whole, the totality of the isolated objects forms an abstract landscape; a hinterland or an outback, underscoring prospects that exist apart from the center of attention.
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  • Lyrelles Licht

    Lyrelles Licht”, Cornelia Adam und Anna Schoelss

    Das Künstlerinnenduo Cornelia Adam und Anna Schölß beschäftigt sich vorrangig mit experimentellen Reaktions- und Zwischenräumen von bildender und darstellender Kunst. So auch in ihrer aktuellen Ausstellung „Lyrelles Licht”.
    Hierfür lassen sich die Beiden von Naturräumen und von dem Thema “nomadische Behausung” inspirieren. Alltägliche Gebrauchsgegenstände werden abstrahiert und in ein anderes, ein „lyrelles“ Licht gerückt – poetische und bewegte Landschaften entstehen. Von abstrakter Malerei ausgehend stellt sich Anna Schölß die Frage, wie sie mit ihrem Hauptmedium Farbe szenografisch in den Raum eingreifen kann. Aus ihrer mehrjährigen Beschäftigung mit Zeltobjekten entwickelt sie eine installative Fortführung: durch den Raum gespannte Membranen, die an Sonnensegel oder Vordächer erinnern, werden zur Leinwand für ihre abstrakten Bilder und zugleich zu einem Farbfilter, der den Raum in “lyrelles” Licht taucht. Während der Ausstellungsdauer wird die assoziative Landschaft immer wieder in Bewegung geraten –ein Experimentierraum entsteht, in dem Cornelia Adam gemeinsam mit GastkünstlerInnen performativ mit Material und Raum forscht. Cornelia Adam’s Ansatz inspiriert sich aus verschiedenen Tanz- und Performancegenres, wie z.B. Körpertheater oder dem japanischen Tanz Butoh. Die Besucher können live ein Teil des Prozesses werden und sind zudem dazu eingeladen, direkt in Austausch mit den KünstlerInnen zu treten. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.
  • W Ü S T E N الصحراء I-VIII

    W Ü S T E N الصحراء I-VIII Konzept: Nela Adam, Anna Schölß, Marcel Zaes. Tanzintervention: Nela Adam. Rauminstallation, Video: Anna Schölß. Musik Komposition: Marcel Zaes. und Mitwirkende GastkünstlerInnen  
    2012 initiieren Anna Schölß, die Tänzerin Nela Adam und Marcel Zaes die achtteilige Arbeit WÜSTEN I–VIII, eine Serie von Performance-Ins- tallationen mit musikalischen, tänzerischen und bildnerischen Elemten. Die drei Kunstschaffen- den verlagern ihren Arbeitsort in die ägyptische Sahara, um dort die WÜSTEN I–VIII zu entwerfen. Entsprechend wurden die ersten zwei Elemente der Serie öffentlich in Ägypten gezeigt, während die folgenden in verschiedenen europäischen Theaterhäusern und Galerien gezeigt wurden. In ihrer Arbeit setzen sich Schölß, Adam und Zaes mit einer der klarsten, hellsten und stärks- ten Form der Abwesenheit auseinander: der Wüste. Die Wüste ist ein grosses Warten. Kleine Dinge, die plötzlich eintreten, zerstückeln die Zeit. Die grossen Dinge, auf die man ewig wartet, treffen wahrscheinlich gar nicht ein. In der Wüste wird nichts getan, muss nichts getan wer- den. Gleichzeitig ist die Wüste alles andere als leer, sie ist eine ständige Überforderung unserer Sinne. Ausgehend von dieser Beschreibung reduzieren die drei Kunstschaffenden sorgfältig und gründlich ihre Mittel, Formen und Inhalte. Ihre Ergebnisse fügen sie in einer Installation zusammen und erkennen darin ein ewiges Warten auf flüchtige Eventualitäten und eine Belebtheit der Leere. Es entstehen lebende Bilder und Klänge über eine scheinbare Abwesenheit und poetische, abstrakte Landschaften.
  • Lack of Hinterlands

    Anna Schölß & Marcel Zaes Objekte und Klänge unterschiedlicher Spannung, 2014

    Farbpigment auf Stahldraht, Messing, Gewindestange, Eisenstange, und Kabel Piezo-Schallwandler, Unterwasser-Schallwandler, Miniatur-Lautsprecher, Piezo-Summer, Bass-Membran, 6 Zuspieler, Sinustöne Kunstnebel
    Ein Raum mit Kunstnebel. Unscharf erkennt man brüchige feine Linien, die sich zu kristallinen Formen in neonorange, schwarz und weiß bündeln. Aus Draht gespannte Objekte schweben im Raum, Klang tönt aus einem von ihnen, wandert dann zum anderen, verwebt sich immer wieder zu einem Ge- samttönen und bricht wieder ab. Kabel ziehen sich durch den Raum, verbinden die Objekte mit einem Verstärker und verknoten sich chaotisch zu einem Organismus. In der Arbeit lack of hinterlands verbinden Marcel Zaes und Anna Schölß Drahtkristalle in verschiedenen Größen, die mit Neonfarbpigmenten bestreut sind und mit verschiedenen Klangerzeugern wie Piezo-Lautsprecher bestückt sind, durch die Sinustöne geschickt werden. Auch die  Lautsprecher sind grob mit Farbe überzogen und verändern zum Teil dadurch ihre Klangfarbe. Das Aufeinandertreffen visueller und auditiver Aspekte kreiert eine starke Erlebniswelt, die sich aber jeglicher Aussage entzieht und einen abstrakten Wahrnemunsgsraum erschafft. Atelier Norbert Klassen Stadtgalerie im PROGR Bern (CH) www.stadtgalerie.ch Foto: Ivo Saegesser
  • ten times.

    ten times. Anna Schölß & Marcel Zaes In situ Improvisation in zehn Akten, 2013 Reifen, Neonfarbe, Lautsprecher, Kabel und Zufälliges zum Beispiel 151 x 165 x 165 cm 28 min mit Abweichung An zehn verschiedenen Orten

    gezeigt im Schauraum, Olten CH, am 18. Dezember 2013 Die vollständige Dokumentation folgt (Foto © 2013 Daniella Gáti)

  • cover (me) and see (sea)/A sky covered with dust

    Installation und Performance in einem Hotelzimmer, 2011 Hotel Mariandl, München

    Installation: Anna Schölß und Cornelia Adam Performance: Cornelia Adam Video: Anna Schölß Sound Installation: Marcel Zaes Musiker: Katryn Hasler, Florine Juvet

    Jeden Herbst verwandeln sich zwei Etagen des Münchener Hotels Mariandl in eine Kunstausstel- lung. 2011 wurden Anna Schölß, Nela Adam und Marcel Zaes durch das Kulturreferat der Stadt Mün- chen eingeladen, ein Hotelzimmer als eine Arbeit zu gestalten. Beim Erarbeiten ihrer Installation waren die Naturspektakel der rauhe Nordseein- sel Helgoland ausschlaggebend. Die Nordsee, der schwer darüber hängende Himmel sowie die Grenzen zwischen menschlichem Sein und Natur flossen in die Arbeit ein. Große gefütterte Decken verdecken das ganze Hotelzimmer, das Inventar bleibt nur noch zu erahnen. Die De- cken und Kissen setzem dem Hotelzimmer eine „Parallelwelt“ auf. Auf den Decken finden sichmehrere Videoprojektionen, in denen Schölß die direkten und körperlichen Bewegungen der Tänzerin Nela Adam durch ihren harte, rhythmisierende Schnitttechnik in eine fast übernatürliche Perspektive des fortwährend erscheinenden Körpers überführt.
    Marcel Zaes erschafft für die Installation die Klangarbeit „A sky covered with dust“, eine dichte Anordnung ebenfalls hart geschnittener, sich langsam entwickelnder karger Töne von Akkordeon und Violine, die dumpf aus unter den Bettdecken versteckten Lautsprechern klingten und die Geräuschwelt des Hotelzimmers über- decken.
  • intents

    intents, 2011 Diplomausstellung, Historische Aula Akademie der Bildenden Künste München Installation: Anna Schölß, Performance: Cornelia Adam, Klang: Flow Defoe, Daniel Door